Die mythologische Entstehungs-geschichte der Insel Ischia besagt, daß
Typhoeus eine Schöpfung der Unterwelt, ein Ungeheuer das Sturmwinde,
Gewitter und Erdbeben auslöste, einen Kampf mit den Göttern des Olymp
wagte. Typhoeus wurde nach der Überlieferung von Zeus besiegt und tief
im Meer angekettet. Damit Typhoeus sich nicht losreißen konnte, wurde
er zusätzlich mit einem Felsbrocken, der heutigen Insel Ischia
beschwert.

Damit hatte Zeus den Zyklopen besiegt und Typhoeus winselte
erbärmlich um sein Leben. Diana, die Göttin der Jagd, die Typhoeus als
Trophäe wollte, stieg zu ihm hinab und wollte seine Tränen trocknen.
Doch der Zyklop war uneinsichtig und seit dieser Zeit bilden seine heißen
Tränen den erholsamen Quell der Insel Ischia.
Mitunter zerrt Typhoeus an seinen Ketten und die Ischitaner spüren seinen
bebenden Groll.
Neben der mythologischen gibt es die reale Entstehungsgeschichte, die sich
weniger aufregend darstellt

Noch heute erinnern postvulkanische Erscheinungen wie Solfataren und heiße z.T. radioaktive
Thermalquellen an aktiven Vulkanismus. Ischia stellt die Verlängerung der phlegräischen Felder dar,
die sich westlich von Neapel erstreckende Hügellandschaft,
die sich in der Tertiärzeit gebildet hat.